Liane Dirks

Vita

Liane Dirks ist Hamburgerin.
 Der Vater war Koch, die Mutter Hausfrau, sie hat vier Schwestern. Die Familie wurde durch die deutsche Teilung getrennt, die älteste Schwester wuchs in der DDR auf. 
Ihre Kindheit verbrachte Liane Dirks in Hamburg, der Karibik, Bayern und Nordhessen. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Diplom-Verwaltungswirtin in den Arbeitsämtern Düsseldorf und Essen. Es folgten längere Auslandsaufenthalte in Mexiko und Frankreich.
 Beides führte zu starkem politischen Engagement u.a. in der Solidaritätsbewegung für Lateinamerika und in der Anti-AKW-Bewegung.

1986 erschien ihr erster Roman: „Die liebe Angst“. Es war das erste Buch in Deutschland, das das Thema des Kindesmissbrauchs aufnahm, in einer Weise, die den Opfern eine Stimme gab. Die Resonanz auf das Buch war immens, unzählige Lesungen folgten, Initiativen gründeten sich, wie die von Angela Merkel geführte Kampagne „Keine Gewalt gegen Kinder“. Bis heute hat 
das Buch an Aktualität nichts eingebüßt.

Es folgten weitere fünf Romane, wobei „Vier Arten meinen Vater zu beerdigen“ erneut zu Debatten und starker positiver Resonanz führte. Mit ihrem Roman „Falsche Himmel“ wurde Liane Dirks zur Klimakonferenz Tipping Point in Oxford eingeladen, einem weltweiten Treffen von Klimaforschern und Künstlern.

Liane Dirks absolvierte eine Ausbildung an der europäischen Schule für Drehbuchautoren SOURCES und verfasste zahlreiche Drehbücher für die WDR-Sendung „Hilferufe“. Von 1994 bis 1998 leitete
 sie die von ihr initiierten Köln-Düsseldorfer Poetiklesungen mit insgesamt 24 Veranstaltungen.
 Von 1997 bis 2003 war sie feste Mitarbeiterin der Literaturredaktion des Deutschlandfunks und moderierte u.a. die Sendung Büchermarkt und Studio LCB aus dem Literarischen Colloquium Berlin. Von 2005 an hatte sie regelmäßige Gastprofessuren an Universitäten der USA inne, ebenso 
Gastdozenturen in Deutschland an der Universität Hildesheim und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, ihre Bücher und Geschichten wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 
Seit 2010 moderiert Liane Dirks gemeinsam mit Ekkehard Skoruppa das Literatur-Atelier Köln. Sie ist Mitglied im P.E.N. Zentrum Deutschland.

Liane Dirks ist ausgebildete Gesprächstherapeutin, Meditationslehrerin und diplomierte Tai-Chi-Lehrerin.

Charakteristisch für Liane Dirks ist – neben der Liebe zur Literatur und sicher auch wegen dieser Liebe – die von Jugend an intensive Beschäftigung mit dem Christentum, dem Judentum, dem Sufismus und seit über 30 Jahren mit dem Buddhismus (insbesondere mit dem Werk Choegyam Trungpas, Gründer des Naropa Institutes und der Jack Kerouac School of Disembodied Poetics, USA).

In ihren Seminaren vermittelt sie seit vielen Jahren einen von ihr entwickelten ganzheitlichen Ansatz zur Selbstentfaltung, der Kreativität, Spiritualität und neue Aspekte der Biografiearbeit zusammenführt. Für viele Menschen ermöglicht dies den Einstieg zu einem bewussten Neuanfang im Leben. Ab 2018 mündet diese Arbeit in einen eigenen Ausbildungsgang, mehr dazu unter Seminare.

 

Newsletter

Liane Dirks gibt in unregelmäßigen Abständen einen Newsletter heraus. Darin finden sich Gedanken zu aktuellen Themen, zur Jahreszeit sowie Informationen über aktuelle Seminare, Neuerscheinungen, Vorträge und mehr.

Alle Texte können im „Newsletter-Archiv“ nachgelesen werden.