Liane Dirks wurde am 15.11.1955 in Hamburg geboren.
Der Vater war Koch, die Mutter Hausfrau, sie hat vier Schwestern.
Die Familie wurde durch die deutsche Teilung getrennt, die älteste Schwester wuchs in der DDR auf.
Ihre Kindheit verbrachte Liane Dirks in Hamburg, der Karibik, Bayern und Nordhessen. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Diplom-Verwaltungswirtin in den Arbeitsämtern Düsseldorf und Essen.
Es folgten längere Auslandsaufenthalte in Mexiko und Frankreich.
Starkes politisches Engagement in der Solidaritätsbewegung für Lateinamerika und in der Anti-AKW-Bewegung.  
Ihren Lebensunterhalt verdiente sie unter anderem beim Verein Deutscher Eisenhüttenleute, dort redigierte sie für die Zeitschrift steel research Aufsätze über „Stahlwendekühlbetten“ in Kyoto, was ihren Sprachschatz erheblich bereicherte.
Seit 1985 ist sie freie Schriftstellerin, parallel erneutes Studium: Theaterwissenschaft und Germanistik in Köln (ohne Abschluss).
1986 erschien ihr erster Roman: Die liebe Angst.
Es war das erste Buch in Deutschland, das das Thema des Kindes-mißbrauchs aufnahm, in einer Weise, die den Opfern eine Stimme gab. Die Resonanz auf das Buch war immens, unzählige Lesungen folgten, Initiativen gründeten sich, u.a. die von Angela Merkel geführte Kampagne „Keine Gewalt gegen Kinder“. Bis heute hat
das Buch an Aktualität (leider) nichts eingebüßt.
Es folgten weitere fünf Romane, wobei Vier Arten meinen Vater zu beerdigen erneut zu Debatten führte und starker positiver Resonanz. Mit ihrem Roman Falsche Himmel wurde Liane Dirks zur Klimakonferenz Tipping Point in Oxford eingeladen, einem weltweiten Treffen von Klimaforschern und Künstlern.
Liane Dirks absolvierte eine Ausbildung an der europäischen
Schule für Drehbuchautoren SOURCES. Von 1994 bis 1998 leitete
sie die von ihr initiierten Köln-Düsseldorfer Poetiklesungen mit insgesamt 24 Veranstaltungen.
Von 1997 bis 2003 war sie feste Mitarbeiterin der Literaturredaktion des Deutschlandfunks.
Seit 2005 hat sie regelmäßige Gastprofessuren an Universitäten der USA inne.
Gastdozenturen in Deutschland an der Universität Hildesheim und der Heinrich-Heine-Universtität Düsseldorf.
Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, ihre Bücher und Geschichten wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
Seit 2010 leitet sie mit Ekkehard Skoruppa das Kölner Literatur-Atelier. Liane Dirks ist Mitglied im P.E.N.

Und noch:
Intensive Beschäftigung von Jugend an mit dem Christentum, dem Judentum, seit 25 Jahren mit dem Buddhismus, (insbesondere mit dem Werk Choegyam Trungpas, Gründer des Naropa Institutes und der Jack Kerouac School of Disembodied Poetics, USA).

Liane Dirks ist ausgebildete Gesprächstherapeutin, Mediationslehrerin und diplomierte Tai Ji – Lehrerin, sie kocht und lacht gerne und ist eine liebevolle Gärtnerin.